Carpe Noctem

Carpe Noctem Podcast 172 Das postfaktische Zeitalter

Sind Fakten nicht mehr so wichtig, und wenn ja, warum?

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Kommentare  

  1. David sagt am Oct 7, 2016 @ 01:17 AM: Neulich im Radio1 Medienmagazin: Sprecher der INSM (Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft) beschweren sich, dass die Demos gegen TTIP und Co von Interessengruppen angeführt werden, die zum Beispiel das Chlorhühnchen in die Debatte gebracht haben. Die Demonstranten laufen denen einfach nach, halten deren Schilder hoch und interessieren sich nicht mehr für die Fakten!1 (Gemeint ist die "Gegenargumentation" die solche Lobbygruppen immer wiederholen, egal wie viele Studien diese wiederum widerlegen) Anders als mit Zynismus kann "man" da doch nicht mehr reagieren...
    Ich glaube wir haben es da mit einem großen Bildingsproblem zu tun. Es sind Ja nicht nur sie stereotypen Pegidas und Loonies die offenbar nicht gelernt haben was argumentieren bedeutet, wie Fakten zu gewichten sind und Co... Ich glaube das findet man heute auch bei vielen der großen Studiengänge, jedenfalls gefühlt bis zum Master-Level. Ich meine hier vor allem technische, betriebswirtschaftliche und häufig auch Lehramtsstudiengänge, wo es bis zu einem gewissen Grad mehr um auswendiglernen und nachplappern als hinterfragen, interpretieren und auch mal dagegenhalten geht.
    Die Frage bleibt allerdings für mich, ob das jetzt wirklich alles neu ist - Ben bezieht sich Ja selbst häufig auf ein historisches Beispiel ;) - oder ob es jetzt nur sichtbarer und damit virulenter wird, weil z.B. Medien meinen sich dazu affirmativ verhalten zu müssen. Hm. Jetzt muss ich wegen euch doch wieder nachdenken. Toll. <3
  2. David sagt am Oct 7, 2016 @ 01:43 AM: Klassischer Halbzeitkommentar ;)

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